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Frühlingserwachen auf dem Hof: Die beste Zeit, um Maschinen zu warten und Neuanschaffungen zu planen

Jedes Jahr erwachen mit dem Frühling auch viele landwirtschaftliche Betriebe zwischen Garmisch-Partenkirchen und Coburg aus dem Winterschlaf. Die ersten warmen Tage und Sonnentage kündigen den nahen Sommer in Bayern sowie die neue Saison auf den Feldern an. Damit beginnt auch die arbeitsreiche Zeit, die bis zum Ende des Herbstes dauert.

Während der Sommermonate bleibt wenig Zeit für Reparaturen und Maschinenausfälle kommen Betriebe oft teuer zu stehen. Aus diesem Grund sind zuverlässige Maschinen unabdingbar. Den März und April nutzen viele landwirtschaftliche Betriebe deshalb, um den Maschinenpark zu warten, und tätigen notwendige Neuanschaffungen.

Das Frühjahr in Bayern – ein guter Zeitpunkt für Neuanschaffungen im Fahrzeugpark

Über den Winter planen die meisten landwirtschaftlichen Betriebe bereits die Feldfrüchte und eventuell kommen neue Anbauflächen hinzu. So ergibt sich der Bedarf an landwirtschaftlicher Technik, die für die Bearbeitung erforderlich ist, und macht teilweise auch Neuanschaffungen notwendig. Traditionell ist das Frühjahr die aktivste Zeit, was die Anschaffung von Traktoren betrifft. Aus Statistiken geht hervor, dass die meisten Traktoren im März gekauft und zugelassen werden.

Es gibt viele Optionen, wie landwirtschaftliche Betriebe im Frühjahr einen Traktor finden. Der Markt in Bayern ist gerade im Frühjahr in Bewegung, sodass es sich lohnt, online auf den bekannten Plattformen nach Traktoren und anderen Landmaschinen zu suchen. Bei den hohen Neupreisen für Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen sind solche Investitionen nicht für alle Betriebe finanziell machbar. Aus diesem Grund sind gebrauchte Traktoren und Landmaschinen immer eine interessante Option. Oldtimer-Traktoren sind gerade für kleinere Betriebe eine Alternative, denn sie kommen ohne komplexe Elektrik und bewirtschaften kleinere Flächen ebenso zuverlässig wie neuere Modelle.

Frühjahrs-Check für Traktoren und Landmaschinen

Während der kalten Jahreszeit ruht auf vielen bayrischen Betrieben die Arbeit in weiten Teilen. Damit stehen auch die Maschinen still. Das Frühjahr ist dann der richtige Zeitpunkt, um alle Traktoren und Landmaschinen für die kommende Saison fit zu machen. Sinnvoll ist es, eine Checkliste zu erstellen und diese abzuarbeiten. Das sorgt für einen hohen technischen Stand und verhindert, dass wichtige Wartungen übersehen werden.

Eine typische Frühjahrs-Checkliste für landwirtschaftliche Technik sieht zum Beispiel so aus:

- Motor und Kühlung

- Elektronik und Elektrik

- Sicherheitstechnik

- Flüssigkeiten und Filter

- Mechanische Bauteile und Anbaugeräte

Jeder Punkt umfasst eine Reihe von Kontrollaufgaben, die sich zudem individuell auf den eigenen Maschinenpark anpassen lassen. Ganz typische Arbeiten im Frühjahr sind zum Beispiel das Fetten aller Schmierstellen oder die Kontrolle der Fahrzeugbatterien. Im Bereich von Motor und Kühlung kommen Suchen nach Leckagen oder die Reinigung der Kühlsysteme hinzu. Wichtig ist die Kontrolle der Flüssigkeiten in den Traktoren und anderen Fahrzeugen. Hier geht es um Motoröl, Hydrauliköl, Kühlflüssigkeit oder Getriebeöl. Diese sollten in ausreichender Menge eingefüllt sein und vor allem auch noch leistungsfähig sein. Ansonsten ist das Frühjahr ein guter Zeitpunkt, die Flüssigkeiten zu tauschen und gleichzeitig auch die Filter zu wechseln. Wichtig ist zudem eine Kontrolle der Bremsfunktionen und aller Keilriemen. Gerade das kalte Klima in Bayern belastet die Technik und mechanische Teile wie Keilriemen, die durch die niedrigen Temperaturen brüchig werden.

Abschließend ist eine Probefahrt eine gute Idee, um zu prüfen, ob die Fahrzeuge wirklich gut über den Winter gekommen sind. So sind landwirtschaftliche Betriebe optimal auf die kommende Saison vorbereitet und die Gefahr, unerwartet von einem Ausfall des Traktors betroffen zu sein, ist deutlich reduziert.