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Sonnenarmes, mildes erstes Märzdrittel

Zeigte sich die Sonne im Februar noch in Strahllaune, so legt sie nun eine längere Pause bei uns ein und macht sich rar. Ein Meer an Wolken hat weite Teile des Nordens und der Mitte des Kontinents geflutet. Daran ändert sich in den nächsten acht Tagen nichts.

Am ehesten tun sich über dem Süden und Südwesten, an den Küsten sowie auf den Inseln immer wieder mal ein paar Wolkenlücken auf. Der März startet also zumindest im ersten Drittel mit einem erheblichen Sonnenscheindefizit.

Im Gegenzug steht Regen in Aussicht. Allerdings sind in den nächsten acht Tagen nur zwischen Saar, Westerwald, hessischem Bergland und Küstenregion und über den Mittelgebirgen mit 25 bis 70 Litern pro Quadratmeter derart beachtliche Regenmengen zu erwarten, dass die Flora dort ein wenig aufatmen kann. Von Rheinhessen bis Franken und von der Südosthälfte Brandenburgs bis zum Erzgebirge ist die Ausbeute an Regen mit 6 bis 15 Litern eher bescheiden. Hier lassen die Regenmengen noch viele Wünsche offen.

Ganz anders wird die Zwischenbilanz nach dem ersten Monatsdrittel bei den Temperaturen aussehen. Sie zeigt vor allem im Westen und Süden sowie in der Mitte ein deutliches Plus. 1,5 bis 3,5 Grad beträgt der Wärmeüberschuss voraussichtlich, so das Team von wetter.net. Warmluftvorstöße mit Höchstwerten um die 15-Grad-Marke oder gar darüber sorgen dabei vor allem im Süden und Westen immer wieder für ganz erhebliche Temperaturübeschüsse, die von wenigen kühleren, im Bereich der Erwartungswerte liegenden Tagen nicht neutralisiert werden können.

Ob der Monat auch danach eher unbeständig, dafür aber überaus mild und trüb weitergeht, muss abgewartet werden. Auch ist noch völlig offen, ob die Regenmengen das enorme Defizit des Vorjahres und des Vormonats verringern.