wetter.net

Frühlingshauch im Februar: Knacken wir bald die 20-Grad-Marke?

Der Winter bekommt Konkurrenz! Aktuell erleben wir den ersten kleinen, aber durchaus bemerkenswerten Wärmevorstoß des Jahres 2026. Und es ist durchaus möglich, dass in Deutschland erstmals in diesem Jahr die 20-Grad-Marke fällt. Für Ende Februar wäre das ein echtes Ausrufezeichen – und ein Vorgeschmack auf den Frühling.

☀️ Warmluft auf der „Rückseite" – Wie kommt es dazu?

Verantwortlich für diese Entwicklung ist das Hochdruckgebiet Heiko, das sich über der Ukraine und Teilen Russlands etabliert hat. Während es in Südosteuropa unter seinem Einfluss weiterhin winterlich kalt bleibt, profitieren wir in Mitteleuropa von der sogenannten warmen Rückseite des Hochs.

Dort wird mit südlicher bis südöstlicher Strömung ungewöhnlich milde Luft zu uns geführt. Besonders eindrucksvoll sind die Abweichungen in etwa 1.500 Metern Höhe: Hier liegen die Temperaturen teils 10 bis 13 Grad über dem klimatologischen Mittel – ein außergewöhnlich hoher Wert für diese Jahreszeit.

Diese warme Luft kann sich bei sonnigem Wetter auch am Boden durchsetzen – und genau das öffnet die Tür für sehr milde Nachmittage.

🌡️ Wo sind die ersten 20 Grad möglich?

Wie bereits angedeutet: Es würde nicht überraschen, wenn die 20-Grad-Marke in den kommenden Tagen erstmals fällt. Die besten Chancen bestehen traditionell in den begünstigten Regionen rund um den Oberrhein – etwa zwischen Karlsruhe und Freiburg – sowie am Niederrhein.

Anders sieht es dort aus, wo sich Nebel oder Hochnebel länger halten kann. In solchen Regionen bleibt es deutlich kühler, und die 20 Grad dürften dort eher außer Reichweite bleiben.

Genießen wir also das sonnige, vorfrühlingshafte Wetter heute und morgen! 🌼

Zum Wochenende hin wird es etwas unbeständiger, wobei nur kurzzeitig etwas Regen erwartet wird. Schon in der kommenden Woche deutet sich jedoch erneut eine ähnliche Wetterlage an – mit weiterhin hochdruckgeprägtem Wetter und milden Temperaturen.

Wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden.