Kathy Schrey
Schneealarm in Südwest und Alpen: Bis zu 40 cm Neuschnee in 24 Stunden
Am Dienstag zeigt sich Deutschland von einer sehr wechselhaften Seite. Besonders im Nordwesten halten sich in Staulagen die Schneefälle länger und fallen lokal kräftig aus. In den Alpen muss mit starken Schneeschauern gerechnet werden, die dort insbesondere die Wintersportgebiete beeinflussen können. Im Nordosten und in Höhenlagen über 600 m bleibt es durchweg winterlich mit Schnee. Im Süden sind vereinzelte Gewitter möglich, vor allem in den wärmeren Tälern. Die Tageshöchstwerte liegen großteils zwischen 1 und 7 Grad, an Rhein und Oberrheinregionen etwas darüber. Im äußersten Nordosten hält sich Dauerfrost. Der Wind weht im Süden und Westen mäßig bis frisch aus West- bis Nordwest, im Gebirge treten stürmische Böen auf. In den übrigen Landesteilen bleibt der Wind schwach bis mäßig, im Norden und Nordosten kommt er aus östlichen Richtungen.
Nacht zum Mittwoch – Schnee wandert, Temperatur fällt stark In der Nacht verlagern sich die Schneeschauer von der Mitte Deutschlands in Richtung Osten und Südosten, sodass in diesen Regionen weiterhin winterliche Bedingungen herrschen. Außerhalb dieser Schneezonen lässt der Niederschlag nach und es bilden sich teils Auflockerungen. Die Tiefstwerte sinken spürbar: In den meisten Landesteilen liegt das Thermometer zwischen -2 und -8 Grad, entlang von Rhein und Main bei etwa 0 Grad. In klaren Abschnitten, besonders im Nordosten, kann es örtlich noch kälter werden. Der Wind frischt vom Nordwesten bis zur Mitte des Landes stark böig auf, was die gefühlten Temperaturen deutlich abkühlt. Diese Böen können insbesondere in offenen Landschaften und an Anhöhen stürmische Charakterzüge annehmen. In den übrigen Regionen bleibt der Wind schwach bis mäßig, wobei er überwiegend aus nordwestlichen Richtungen weht.
Die Wetteraussichten:
Mittwoch – kühler Norden, milder Süden Im Norden und Osten bleibt der Himmel meist stark bewölkt, lokal sind Schneeschauer möglich. In den zentralen und südlichen Regionen wechseln sich sonnige Abschnitte mit Wolkenfeldern ab, meist niederschlagsfrei. Gegen Abend breiten sich im Südwesten Wolken aus, die Schneefall bringen. Die Tageshöchstwerte bewegen sich im Norden und in der Mitte um -2 bis +2 Grad, im Süden und entlang des Rheins 2 bis 6 Grad. Der Wind bleibt überwiegend schwach, nur in exponierten Lagen kann er etwas auffrischen.
Donnerstag – Schneefälle von Westen, kalter Nordosten Vom Westen zieht zeitweise Schneefall bis in den Südosten. Im Südwesten kann es Regen oder Schneeregen geben. Im Nordosten und in höheren Mittelgebirgen bleibt es frostig bei -3 bis 0 Grad, während am Rhein milde 6 bis 8 Grad erreicht werden. Vorübergehend frischt der Wind auf, dreht von Nordost auf Nord.
Freitag – Auflockerungen, trockene Abschnitte Nach Nebelauflösung zeigt sich tagsüber teils sonniges Wetter, teils lockere Bewölkung. Im Nordwesten steigt die Bewölkung nachmittags, am Abend sind vereinzelte Regen- oder Schneeschauer an der Küste möglich. Tageshöchstwerte erreichen im Osten -2 bis +2 Grad, im Westen 2 bis 6 Grad. Der Wind bleibt schwach, später im Nordwesten aus Südwest.
Samstag – Regen im Westen, Schnee im Osten Im Südosten beginnt der Tag mit Auflockerungen, sonst meist bedeckt mit zeitweiligem Regen. In Ost- und Südostdeutschland fällt zunächst Schnee oder gefrierender Regen. Temperaturen steigen im Westen und Nordwesten auf 5 bis 9 Grad, im übrigen Land auf 1 bis 5 Grad, im östlichen Bergland bei 0 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der See frisch bis stark, auf Bergen stürmisch.
Sonntag – milder, wolkig, gelegentlich nass Deutschland präsentiert sich am Sonntag überwiegend stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise treten Regen- oder Sprühregenfälle auf, im Bayerischen Wald ist anfangs noch Glätte möglich. Tageshöchstwerte liegen zwischen 5 und 9 Grad, im Westen bis 12 Grad, in den östlichen Mittelgebirgen nur bei rund 3 Grad.